10.05.2010 von kmb firstname kmb lastname in future minds, home

smart future minds award – Für die Zukunft der Stadt

Von Beginn an ist der smart ein Auto der Zukunft, entwickelt mit der Idee ein Fahrzeug zu schaffen, das den sich ständig wechselnden Anforderungen des zeitgenössischen Lebens in der Stadt entspricht. Dabei spielen individuelle Mobilität, Anpassung an urbane Räume und Umweltfragen gleichermaßen eine Rolle.
Da ist es nur logisch, dass sich ein Award, der rund um die Lancierung des jüngsten Coups aus dem Hause smart initiiert wird, mit dem Thema „Zukunft der Stadt“ befasst. Dieser wird anlässlich der internationalen Ausstellungs-Serie „smart urban stage“, die zwischen Mai 2010 und Mitte 2011 nacheinander in sechs europäischen Metropolen – allen voran Berlin – stattfinden wird, verliehen.
Pro Stadt werden zehn Projekte prämiert, die sich in fünf Kategorien mit visionären, nachhaltigen Lösungen für den urbanen Alltag auseinandersetzen.
In Berlin konnten für die Kategorien Be (Kultur/Gesellschaft), Create (Design), Exchange (Medien/IT), Explore (Wissenschaft) und Live (Architektur/Stadtplanung) je ein visionärer Vordenker nationaler Vordenker gewonnen werden. Neben Prof. Dr. Michael Braungart, der Begründer des „Cradle to Cradle“ Prinzips, Dr. h. c. Kristin Feireiss, Begründerin des „Aedes Architekturforums“, dem Architekten und Stadtplaner Matthias Böttger, Leiter des „aut. Architektur und Tirol“ zeichnen sich auch Prof. Boris Müller, Professor für Interface-Design an der FH Potsdam sowie Designer Prof. Hermann August Weizenegger, bekannt als Mitgründer des Berliner Designfestivals „Designmai“ verantwortlich für die Ausstellung.
Eine sechste Kategorie – Move (Mobilität)- wird von der Daimler AG kuratiert und läuft außer Konkurrenz. Verantwortlich hierfür ist Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Aus der Ausstellung, die während der Laufzeit der „smart urban stage“ täglich von 12 bis 20 Uhr für Besucher geöffnet ist, wählen die Kuratoren am 10. Juni 2010 die drei innovativsten und prägendsten Projekte aus. Der erste Platz erhält den mit 10.000 EUR dotierten „smart future minds award“. Die jeweiligen Gewinner der sechs Metropolen nehmen außerdem an einer internationalen Finalrunde teil, deren Gesamtsieger Ende 2011 gekürt und als Preis einen smart fortwo electric drive erhalten wird. Im Folgenden stellen wir eine Auswahl der ausgestellten Zukunftsprojekte vor:
Prinzessinnengärten (kuratiert von Matthias Böttger) - Die Projekte der Gruppe Normadisch Grün zielen darauf ab, dass jede Lücke in den Metropolen dieser Welt von den Bewohnern als selbstangelegte Grünflächen funktioniert. Selbstangebaute Lebensmittel sollen die biologische Vielfalt der Städte erhöhen und die CO2-Bilanz und das Mikroklima verbessern. Im Sommer 2009 startete Nomadisch Grün ihr Pilotprojekt. Auf einem 6000 Quadratmeter großen Areal in Berlin-Kreuzberg riefen die „Prinzessinnengärten“ ins Leben. Gemeinsam haben sie das Gelände vom Müll befreit, transportable Biobeete aufgebaut und die erste Ernte eingefahren. Wooden Textiles (kuratiert von Prof. Hermann Weizenegger) -
Ziel der Materialexperimente der Designerin Elisa Strozyk ist es, langlebige Produkte zu gestalten und damit einem wachsenden Müllproblem und Ressourcenknappheit entgegenzuwirken. In der Ausstellung präsentiert sie ihre „Wooden Textiles“, die sich wie Holz anfühlen, doch wie ein Stück Stoff bewegen und dreidimensional verformen lassen. ~IDENTITÄT (kuratiert von Prof. Boris Müller) -
Das Projekt von Jonas Loh und Steffen Fiedler will zeigen, wie digitale Welten dreidimensional abgebildet werden können. Dazu werden Web-Crawler-Programme eingesetzt, die das Internet automatisiert durchsuchen und bestimmte Seiten analysieren. All diese Informationen werden in einer Datenbank abgelegt. Durch diese Interpretation der persönlichen Inhalte erhält jede Identität ihre einzigartige Form – fixiert in einer generierten Skulptur. Weitere Informationen zu den Projekten und Kuratoren hier.

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